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Dievam aitas, Velnam cūkas

Gott hat Schafe, der Teufel hat Schweine

LATVISKI

Dievam bija aitas, Velnam cūkas. Dievs cērp savas aitas, un Velns arī grib savas cūkas cirpt. Dievs no savām aitām dabūja daudz vilnas, bet Velns no savām cūkām tikai pāri saru. Velns saskaišas, aizsviež dzirkles un iegrūž cūku dubļos. Velns nepaguva cūkai muguru nocirpt, tādēļ viņai vēl muguras pusē ir sari. Pēc tam Dievs no vilnas izauž sev drēbes, bet Velns ar saviem sariem nekā nevar padarīt. Viņš paņem sarus un piesprauž sev pie kājām, tādēļ arī Velnam vēl tagad sarainas kājas.

DEUTSCH

Gott hatte Schafe, der Teufel hatte Schweine. Gott schor seine Schafe, da wollte der Teufel seine Schweine auch scheren. Gott bekam von seinen Schafen eine Menge Wolle, der Teufel von seinen Schweinen nur ein paar Borsten. Da wurde der Teufel böse, warf die Schafschere fort und stieß das Schwein in den Schlamm. Er hatte den Rücken des Schweines noch nicht geschoren, deshalb hat das Schwein noch immer Borsten auf dem Rücken. Gott konnte aus der gewonnenen Wolle sich Kleiderstoff weben, der Teufel aber konnte mit den Borsten nichts anfangen. Er steckte die Borsten an seine eigenen Beine. Deshalb hat der Teufel noch heute Borsten an den Beinen.
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