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Velni nerro cilvēkus

Die Teufel führen die Menschen an

LATVISKI

Vecs vīrs gājis pa ceļu, viņam pumpa (kuprs) liela bijusi mugurā. Iegājis vienā krogā pārgulēt, tur visas istabas bijušas pilnas; viena istaba gan vēl bijusi, bet tur neviens nevarējis, gulēt: velni nelikuši mierā. Bet viņš tomēr tur gulējis, kas ir ir. Gulējis, gulējis — ap pusnakti velns — kur gadījies, kur ne sagrābis kupri un sitis drīzi pret griestiem, drīzi pret grīdu; beidzot iesviedis gultā atpakaļ, lai guļ. Rītā piecēlies, visi kauli sāpējuši sasisti, bet mugura viegla. Apskatījies — kā nebūs viegla? Pumpa (kuprs) palikusi pie griestiem: kā sitis, tā tur pielipusi. Nu bijis dikti priecīgs un stāstījis savu laimi pa puspasauli. Otrs kupris, to padzirdējis un domājis: "Tu vien vari! es arī varu aiziet savu muguru izdziedināt!" Aizgājis un tīšām gulējis tai velna istabā un gaidīt gaidījis, lai tikai nu velns nāktu šo pret griestiem sist. Ap pusnakti nācis arī velns; bet kā triecis veča pumpas muguru pret griestiem, tā pielipusi tā otra pumpa lai vēl klāt. Nu bijušas divi pumpas mugurā. Neko darīt — rītā gājis projām un dziedājis: "Mana vecā sievas māte Septiņ' gadi ellē bij; Nu no elles iznākusi — Septiņ' pumpi mugurā."

DEUTSCH

Ein alter Mann mit einem großen Buckel auf dem Rücken ging die Landstraße entlang. Er kehrte in einem Krug ein, wo er übernachten wollte, aber in jenem Krug waren alle Kammern besetzt. Eine Kammer war zwar noch frei, aber in der konnte kein Mensch schlafen, denn die Teufel trieben dort ihr Unwesen und ließen die Menschen nicht in Ruhe. Er legte sich jedoch in der Kammer schlafen — egal, was da kommen sollte. Er schlief. Gegen Mitternacht — woher er kam, woher nicht — packte der Teufel den Buckligen und schleuderte ihn abwechselnd an die Decke und dann gegen den Fußboden. Schließlich warf er ihn in das Bett zurück — mochte er schlafen. Als er am nächsten Morgen erwachte, waren ihm alle Knochen wie zermahlt. Aber der Rücken war auf einmal so leicht. Er fühlte nach, ja, wie sollte er auch nicht leicht sein — sein Buckel war ja an der Decke kleben geblieben. Als der Teufel ihn gegen die Zimmerdecke geschleudert hatte, war der Buckel dort kleben geblieben. Jetzt war der Mann sehr froh und erzählte allen von seinem Glück. Ein anderer Buckliger, dem das zu Ohren gekommen war, dachte bei sich: "Glaubst du denn, dass du das allein kannst? Ich kann auch hingehen und meinen Rücken heilen lassen." Er ging zu dem Krug, legte sich absichtlich in der Teufelskammer zum Schlafen hin und wartete nun darauf, dass der Teufel kommen und ihn gegen die Decke schleudern werde. Gegen Mitternacht kam der Teufel herein. Aber als er nun den Alten gegen die Zimmerdecke schleuderte, da blieb auch noch der andere Buckel an seinem Rücken kleben. Nun hatte er zwei Buckel auf dem Rücken. Nichts zu machen. Am nächsten Morgen setzte er seinen Weg fort und sang: "Meine alte Schwiegermutter sieben Jahr' in der Hölle war; Als sie wieder 'rausgekommen — Sieben Buckel auf dem Rücken."
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