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Naudu saņem tas, kam tā nolemta

Das Geld bekommt derjenige, für den es bestimmt ist

LATVISKI

Reiz viens skrodelis nosapņojis, ka pie Smiltenes pagasta Sīkulēnu mājas siena šķūņa esot nauda. Lai ejot uz šķūni naktī, pulksten divpadsmitos, aiz šķūņa pakaļas esot celms un zem šī celma esot ala, kuŗā esot nauda. Skrodelis negājis. Tam bijis bailes iet. Bet nākošā naktī tas redzējis atkal sapnī naudu un tad tam pavēlēts, lai ejot. Skrodelis sadūšojies un gājis. Kad nonācis pie šķūņa, atradis celmu un par lielu lielo brīnumu uz celma bijusi uzritinājusies čūska. Skrodelam bijusi jau no mājas kūja līdz. Viņš atvēzājies un sitis. Čūska sabirusi no sitiena mazos gabaliņos. Skrodelis apskatījis celmu. Nu jā, tur pat jau bijusi neliela aliņa un tā bijusi pilna sidraba naudas.

DEUTSCH

Einmal träumte ein Schneider, dass neben dem Heuschuppen des Sīkulēni-Hofes von Smiltene Geld vergraben worden sei. Er solle um zwölf Uhr nachts zu der Scheune gehen. Hinter der Scheune sei ein Baumstumpf und unter dem Baumstumpf eine Höhle. Darin befinde sich das Geld. Der Schneider ging nicht hin, denn er fürchtete sich. Aber in der nächsten Nacht sah er wieder Geld im Traum, und nun wurde ihm befohlen zu gehen. Da nahm der Schneider allen Mut zusammen und machte sich auf den Weg. Als er an die Scheune kam, fand er auch der Stumpf, aber zu seiner Verwunderung lag darauf eine zusammengeringelte Schlange. Der Schneider hatte aber einen Stock mitgenommen. Er holte aus und schlug zu. Die Schlange zersprang in winzig kleine Stücke. Der Schneider besah genau den Baumstumpf. Dort fand er eine kleine Höhle, die mit Silbergeld gefüllt war.
Ziņojuma veids
Kļūda