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Naudas racēji iztraucēti

Geldgräber werden gestört

LATVISKI

Vina muoja isaprasija reizi ubogs uz naktsmuojom. Taišni tyma nakti saiminicai Divs devja barnu un ubogs nusaklausija, kaidu laimi Laime nuveleja barnam. Laime nuveleja barnam byut par aproktuos naudas ipašniku um izstuostija, kur tei nauda atsarun. Vinu reiz ubogs nuzoga tu barnu. Kad jau puikai beia godu sešpadsmit, ubogs ju syvteja izrakt naudu. Puika aizguoja. Roka, roka puika un pavysam moz atlyka ku rakt. Bet te pekšni pasacela lels nagaiss. Puika nusabeida un atsaruovja drusku mola. Kad puika atsaruovja, nuryucja vin tyma vita kur nauda beia, un nauda nugrima. Tad naudas jis vairs nadabuoja un ubogs palaidja puiku uz tava satu..

DEUTSCH

Ein Bettler kehrte einmal auf einen Bauernhof ein und bat ums Nachtlager. Gerade in jener Nacht aber schenkte Gott der Bäuerin ein Kind. Der Bettler belauschte Laima, als sie das Schicksal des Kindes bestimmte. Die Laima bestimmte das Kind zum Besitzer vergrabenen Geldes und erzählte, wo das Geld zu finden sei. Eines Tages stahl der Bettler das Kind. Als das Kind sechzehn Jahre alt war, schickte der Bettler es los, nach dem Geld zu graben. Der Junge gehorchte. Er grub und grub und wäre bald ans Ziel gekommen. Plötzlich brach ein gewaltiges Unwetter aus. Der Junge erschrak und wich zurück. Dabei erdröhnte an der Stelle, an der er gegraben hatte, ein Grollen, und das Geld versank in die Erde. So gelang es ihm nicht, es zu bekommen, und der Bettler entließ ihn zu seinem Vater.
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