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Naudas racēji iztraucēti

Geldgräber werden gestört

LATVISKI

Saukas pagasta divas verstes no Ekengraves muizas atrodas Kulinu majas un lidz ar vinam Kulinu kalninš, ne visai augsts, bet tomer tik liels, ka varetu pili uz ta uzcelt. Ta laudis stasta, ka tur ari senos laikos pils bijusi, bet launi gari to noburuši un pils nogrimusi zeme ar visiem saviem zeltiem un sudrabiem, tik palicis pari šis kalninš, kas apslepis nogrimušo pili. Ta vina gulejusi ilgu laiku un neviens nezinajis, kas gul zem ši kalnina. Pec: kada laika, vienam puisim paradijies sapni kads vecitis, un sacijis, lai ejot uz šo kalninu un rokot, tad klušot bagats, jo zem ši kalnina esot veca pils. Puisis panem lapstu un iet rakt. Bet bagatam ari gribas klut. Tas pasauc pašu saimnieku un vel kadu puisi un iet meklet laimi. Un ka tad! Rok, rok — sak jau grabet. Visi vai no prieka palecas gaisa. Skatas un ierauga pils jumtu, parok vel un atrod logu. ielien iekša un nu nemas sviedros dargas mantas siet dekos un nest lauka. Iznesuši labu kaudzi. jau sak apkust un viens ierunajas: "Vai nebus diezgan?" Visi bija ar mieru, aizbera bedri, izdalija mantu un gaja majas priecigu pratu. Bet Dievs bij sadusmojies, tapec ka puisis viens pats nebij racis, un atvelejis pili launiem gariem, un pils nu nogrimusi vel dzilak. Puišiem un saimniekam ari viss pazudis, ka ne vests nav palikusi. Pusnakti uz ši kalnina aizdegoties maza uguntina. Un kad veciem laudim prasa, kapec vina tur deg, tad atbild: "'Tur zelta nauda kaltejas!" Pec vinas esot daudz tiekušies. Rokot, rokot — tulit bušot klat, bet noskanot vien un nauda noejot dzilak zeme. Tas esot vel šo baltu dienu, ka pusnakts laika Kulinu kalna aizdegoties uguntina un jauni gari tur kaltejot sapelejušo zelta naudu.

DEUTSCH

Etwa zwei Werst von dem Gutshof Ēķengrāvis (Eckengrave) in Sauka befindet sich der Kūliņi-Hof. In der Nähe des Hofes erhebt sich der Kūliņu kalns, der nicht sehr hoch, aber immerhin hoch genug ist, um darauf ein Schloss zu errichten. Alte Leute erzählen, dass dort vor langer, langer Zeit ein solches gestanden habe. Böse Geister aber hätten es verwünscht, so dass es mit allen seinen Gold- und Silberschätzen in die Erde versunken sei. Nur der Hügel, der das Schloss verbarg, sei noch übrig geblieben. Lange Zeit hat niemand gewusst, was sich unter ihm verbarg. Aber einmal erschien einem Burschen ein alter Mann im Traum, der ihm riet, auf dem Berg nach Geld zu graben, dann würde er reich werden, da sich unter dem Berg ein versunkenes Schloss befinde. Der Bursche nahm einen Spaten und machte sich auf den Weg, obwohl er sich sehr fürchtete. Aber reich wollte er auch werden. Zusammen mit seinem Bauer und einem anderen Knecht brach er schließlich auf, das Glück zu suchen. Und wahrhaftig! - Sie graben und graben, da stoßen sie auf etwas Hartes. Vor Freude machen sie fast einen Luftsprung: Das Dach des Schlosses kommt zum Vorschein. Sie graben noch eine Weile, finden ein Fenster, öffnen es, kriechen hinein und beginnen nun die kostbaren Schätze in Decken zu wickeln und hinauszuschaffen. Schließlich haben sie einen großen Haufen herausgetragen und sind recht müde geworden. Einer sagt: "Haben wir noch nicht genug?" Auch die anderen sind zufrieden. Sie verteilten die Schätze unter sich, schütteten die Grube zu und gingen froh nach Hause. Aber Gott war erzürnt, weil der Bursche nicht allein gegraben hatte. Er überließ das Schloss bösen Geistern, und es versank noch tiefer in die Erde. Die Knechte und der Bauer verloren ihre Schätze, nichts davon ist übrig geblieben. Um Mitternacht könne man auf dem Berg ein kleines Feuerchen sehen. Wenn man alte Leute nach dem Feuerchen fragt, antworten sie, dass dort Goldgeld getrocknet werde. Viele haben es besitzen wollen. Sie haben danach gegraben und schon geglaubt, es gleich in die Hand zu halten, aber dann ist es klingend noch tiefer in die Erde versunken. So sei es noch heute: Um Mitternacht könne man auf dem Kūliņu kalns ein Feuerchen lodern sehen. Dort trockneten böse Geister das angeschimmelte Goldgeld.
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