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Naudas racēji iztraucēti

Geldgräber werden gestört

LATVISKI

Vecis sapinis noredzeš, ka pie Sikšnu kalku cepla (Gaujienas pagasta), grava, ir aprakts naudas pods. Nu vecis izkalis garu iesmu un nobakstiš to vietu no vienas vietas vie, kamer uzbakstiš naudas podu. Nu vecis pagaidiš, kamer uznak tumsa un ta sacis rakt. Racis racis un biš jau izracis labi dzilu bedri, ka uzracis naudas podu. Nu vecis nosviedis lapastu un riktejies celt naudas podu lauka. Bet uzreiz vecis pamaniš, ka uz šo brauc lepna cetverka un karite sed mells kungs. Cetverka šavusi taisni uz veci. Vecis pasities sanus, lei šo nesabrauc. Ka cetverka tikusi pie bedres, ta uzreiz pazudusi. Nu vecis akal gaš pie bedres kla un gribeš celt naudas podu lauka. Bet no naudas poda vais nebiš ne vests.

DEUTSCH

Ein alter Mann hatte im Traum gesehen, dass in der Nähe der Kalkbrennerei von Sikšņi (Gemeinde Gaujiena), in der Schlucht, ein Geldtopf vergraben worden sei. Der Alte ließ sich einen langen Spieß schmieden und stocherte damit an jener Stelle herum. Schließlich stieß er wahrhaftig auf den Geldtopf. Da wartete der Alte ab, bis es dunkel wurde, und begann zu graben. Er grub und grub, bis er eine tiefe Grube ausgegraben hatte und der Geldtopf zum Vorschein kam. Da warf der Alte den Spaten auf die Erde und schickte sich an, den Topf aus der Grube zu heben. Plötzlich bemerkte er, dass sich ein prächtiges Vierergespann näherte. In der Kalesche saß ein schwarzer Herr. Das Gespann sauste geradeswegs auf den Alten zu. Dieser wich zur Seite, um nicht überfahren zu werden. Als die Pferde die Grube erreicht hatten, verschwanden sie plötzlich. Da ging der alte wieder zur Grube zurück, um den Geldtopf herauszuholen. Aber von diesem war keine Spur mehr zu sehen.
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